NaturEnergie verkauft Strom aus reiner Wasserkraft. Die Erzeugung erfolgt überwiegend in den Kraftwerken am Hochrhein. Zusätzlich werden von Dritten Strommengen in gleicher Wasserkraft-Qualität bezogen.
NaturEnergie stellt dem jeweiligen Netzbetreiber die benötigten Strommengen nach täglichen Fahrplänen in dem für die zu beliefernden Kunden benötigten Umfang zur Verfügung. Kommt es während des Tages zu kurzfristigen Lastschwankungen im Netz, müssen diese Schwankungen vom Regelzonennetzbetreiber im Interesse der Netzstabilität ausgeglichen werden. Die dabei eingesetzte Energie muss der Regelzonennetzbetreiber zur Verfügung stellen. Die Qualität dieser Energie kann NaturEnergie nicht bestimmen. Der Ausgleich dieser Energie kann nur vom jeweils zuständigen Netzbetreiber nach den gesetzlichen Vorschriften vorgenommen werden. Es gibt für diese Energie weder eine Kennzeichnungsverpflichtung noch eine Kennzeichnungsmöglichkeit.
Sofern NaturEnergie Abweichungen zwischen Lieferprognose und tatsächlicher Abnahme bekannt gemacht werden und ein Mengenausgleich notwendig wird, erbringt NaturEnergie diesen Ausgleich mit Strom aus Wasserkraft. Dies geschieht bei der NaturEnergie auch während des laufenden Tages in der garantierten Wasserkraftqualität. Deshalb kommt NaturEnergie ohne Handelsgeschäft an der EEX aus.
Das bedeutet: Der Strom, den NaturEnergie liefert, ist immer und zu 100 % aus CO2-freier Wasserkraft. Die Systemdienstleistungen des jeweiligen Regelzonennetzbetreibers jedoch liegen außerhalb des Einflussbereiches des Ökostromlieferanten.
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