Kostengünstig und umweltfreundlich
Die Wärmepumpe
Nachhaltig, umweltfreundlich und unschlagbar kostengünstig. So präsentiert sich die Wärmepumpe. Wie sie funktioniert und welche Unterschiede es gibt, das erfahren Sie in diesem Überblick.
Erneuerbare Energien liegen im Trend. Wer sich unabhängig von schwankenden Rohstoffpreisen machen möchte, kommt an Wärmepumpe, Solarthermie etc. nicht mehr vorbei. Laut einer Forsa-Umfrage sind den Hausbesitzern dabei niedrige Betriebskosten wichtiger als ein günstiger Anschaffungspreis. Denn die meist höheren Investitionskosten rentieren sich auf lange Sicht auch wirtschaftlich.
Fünf gute Gründe sprechen für die Wärmepumpe
- Umweltschutz: Ihr aktiver Beitrag zur Senkung der CO2-Emissionen!
- Nachhaltigkeit: Wärme aus Luft, Erde und Wasser!
- Gratisenergie: Bis zu drei Viertel der Wärmeenergie gibt es zum Nulltarif!
- Raumbedarf: Minimal. Sie benötigen keinen Tank, keinen Lagerraum und keinen Kamin!
- Technologie: sehr hoher Wirkungsgrad!
Wie funktioniert die Wärmepumpe?
Ähnlich wie ein Kühlschrank – nur umgekehrt. Während beim Kühlschrank dem Innenraum Wärme entzogen und als Abwärme in die Umgebung abgegeben wird, geschieht bei der Wärmepumpe das Gegenteil: Sie entzieht der Umwelt Wärme, pumpt diese in einem technischen Prozess auf eine höhere Temperatur und überträgt sie auf das Wasser, welches dann zur Raumheizung verwendet wird.Drei Arten von Wärmepumpen
1. Luft/Wasser-WärmepumpeSie nutzt die Umgebungsluft als Wärmequelle. Das funktioniert auch bei tiefen Temperaturen. Die Außenluft wird von einem Ventilator am außen liegenden Verdampfer der Wärmepumpe vorbeigeführt und zum Verflüssiger im Inneren der Wärmepumpe befördert. Etwa zwei Drittel der zum Heizen erforderlichen Energie bezieht sie so kostenfrei aus der Umwelt. Für das restliche Drittel wird Strom als Antriebsenergie genutzt.
2. Sole/Wasser-Wärmepumpe
Die Sole/Wasser-Wärmepumpe verwendet die Wärme im Erdreich. Über einen Erdkollektor, der in 1,5 m Tiefe wie eine Heizschlange verlegt wird, entzieht die Pumpe der Erde Wärme. Die Platz sparende Alternative zum Erdkollektor ist eine Erdsonde, die weit in den Boden reicht. Die Temperatur liegt dort ganzjährig konstant bei 10 °C. Die Sole/Wasser-Wärmepumpe bezieht bis zu drei Viertel der Heizenergie aus der Umwelt.
3. Wasser/Wasser-Wärmepumpe
Die Wasser/Wasser-Wärmepumpe zieht die Heizwärme aus dem Grundwasser. Voraussetzung zum Betrieb ist ausreichend verfügbares Grundwasser. Diese Wärmepumpe arbeitet am effektivsten, sie ist aber auch in der Anschaffung die kostspieligste Variante.
Für alle Wärmepumpenarten gilt: mit dem Bezug von NaturEnergie steigern Sie zusätzlich die Umweltfreundlichkeit Ihrer Wärmepumpe. Dieser Aspekt wird nur noch durch ihre Wirtschaftlichkeit übertroffen.
Die verbrauchsgebundenen Kosten betragen im Vergleich zu einer Öl- oder Gasheizung oft nur die Hälfte; der Wartungsaufwand ist verschwindend gering und nur in großen Zeitintervallen nötig. Kosten für Schornsteinfeger und Emissionswerteprüfung fallen gar nicht erst an.
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Wir beraten Sie gern individuell und produktneutral. Eine detaillierte technische Beratung zur Installation erhalten Sie bei Ihrem erfahrenen Elektro-Fachhandwerker.
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