Biber

Biber
Die Biber sind seit etwa zwei Jahrzehnten wieder am Hochrhein heimisch.
Vor gut zwei Jahrzehnten kamen die Biber von der Aare zurück an den Hochrhein. Heute besiedeln zahlreiche Familien den Hochrhein und seine Zuflüsse; sie sind auch rund um unsere Wasserkraftwerke zuhause. Biber stellen spezifische Ansprüche an ihren Lebensraum: Sie benötigen Nahrung wie Knospen oder Astrinde und bevorzugen dabei Weichhölzer wie Pappeln und Weiden. Diese Gehölze liefern auch das Material zum Bau der Biberburgen. Wir nehmen bei der Uferpflege auf diese Ansprüche Rücksicht, indem wir zum Beispiel gezielt Weiden pflanzen, von Bibern bereits benagte Bäume bestehen lassen – sofern sie nicht die Verkehrssicherheit beeinträchtigen –, aber auch schützenswerte Altbäume mittels Drahtgeflechten vom Biber fernhalten. Der Rhein ist eine wichtige Verbindungsachse der sich weiter etablierenden Biberbestände. Vor allem abwandernde Jungtiere müssen auf der Suche nach eigenen Revieren die Wanderbarrieren überwinden können. Eigens installierte Holzrampen an den Ufermauern ermöglichen es den Tieren den Fluss unmittelbar vor dem Kraftwerk zu verlassen und das Werk an Land zu passieren. So entstehen Verbindungen zwischen den Biberpopulationen im Ober- und im Unterwasser.