Warum brauchen Sie einen Energieausweis?

  • Der Energieverbrauch Ihres Gebäudes kann mithilfe des Energieausweises rasch eingeordnet werden. Das erfordert keine technischen Kenntnisse.
  • Der Energieausweis hilft Ihnen bei Kauf oder Miete zu einer schnellen Entscheidung.
  • Sie sind Vermieter oder Eigentümer? Dann werben Sie mit der Energieeffizienz Ihres Gebäudes! Verkäufer und Vermieter von Wohngebäuden oder Wohnungen sind seit dem 1. Mai 2014 dazu verpflichtet, den Energieausweis bereits bei der Besichtigung vorzulegen. Der Energieausweis muss direkt nach Vertragsabschluss ausgehändigt werden, im Original oder als Kopie.
    Wird vor dem Verkauf eine Immobilienanzeige in kommerziellen Medien aufgegeben und liegt zu diesem Zeitpunkt ein Energieausweis vor, so sind die wichtigsten energetischen Kennwerte aus dem Energieausweis bereits in der Anzeige zu nennen.

 

Welcher Energieausweis ist der Richtige für Ihr Gebäude?

Wahlfreiheit zwischen den beiden Gebäude-Energieausweisen herrscht für alle Wohngebäude mit mehr als vier Wohneinheiten.

Verbrauchsorientierter Gebäude-Energieausweis

Sonderpreis für unsere Kunden: 79 €  |  Preis für Nichtkunden: 99 €

  • für Immobilien mit bis zu vier Wohnungen mit Bauantrag vor dem 1. November 1977, wenn nach der Wärmeschutzverordnung 1977 modernisiert wurde oder

  • für Immobilien mit bis zu vier Wohnungen mit Bauantrag nach dem 1. November 1977.

  • für Immobilien mit mehr als vier Wohnungen.

Der verbrauchsorientierte Energieausweis wird anhand der Verbrauchsdaten Ihres Wohnhauses für Heizung und Warmwasser erstellt. Das Ergebnis ist somit vom Verbrauchsverhalten der Bewohner abhängig.

Der Energieausweis ist ab dem Datum der Ausstellung 10 Jahre gültig und entspricht den gesetzlichen Vorgaben der Energieeinsparverordnung.

Bedarfsorientierter Gebäude-Energieausweis

Sonderpreis für unsere Kunden: 129 €  |  Preis für Nichtkunden: 149 €

  • für Immobilien mit beliebiger Anzahl von Wohnungen.

  • für Immobilien im beliebigen Alter. 

Der bedarfsorientierte Energieausweis wird anhand des errechneten Energiebedarfs des Gebäudes erstellt. Die Beschaffenheit des Gebäudes, die Heizungsanlage, die Isolation und andere Faktoren werden hierbei berücksichtigt. Das Ergebnis liefert eine Prognose des voraussichtlichen Energiebedarfs und ist unabhängig von dem Nutzverhalten der Bewohner.

 

Der Energieausweis ist ab dem Datum der Ausstellung 10 Jahre gültig und entspricht den gesetzlichen Vorgaben der Energieeinsparverordnung.

 

Verbrauchsorientierter Energieausweis für Nichtwohngebäude

Sonderpreis für unsere Kunden: 79 €  |  Preis für Nichtkunden: 99 €

  • für gewerbliche Gebäude
  • für öffentlich genutzte Objekte
  • Wahlrecht zwischen dem verbrauchs- und bedarfsorientierten Energieausweis

 

Bei Gebäuden, die sich hinsichtlich ihrer Nutzung und der gebäudetechnischen Ausstattung wesentlich von der Wohnnutzung unterscheiden, muss ein Energieausweis für Nichtwohngebäude erstellt werden.

Beträgt der Flächenanteil der Wohneinheit weniger als 10 % von der Gesamtfläche, ist ein Energieausweis für Nichtwohngebäude ausreichend.

Der Energieausweis ist ab dem Datum der Ausstellung 10 Jahre gültig und entspricht den gesetzlichen Vorgaben der Energieeinsparverordnung.

Häufige Fragen zum Thema Energieausweis:

Häufige Fragen zum Thema Energieausweis:

Den Energieausweis gibt es in drei verschiedenen Varianten:

  • Beim bedarfsorientierten Energieausweis berechnet ein Fachmann anhand der Beschaffenheit des Gebäudes, der Heizungsanlage, der Isolation und anderer Faktoren den voraussichtlichen Energiebedarf der Immobilie.
  • Beim verbrauchsorientierten Energieausweis dient der erfasste Energieverbrauch z. B. aus der Heizkostenabrechnung als Grundlage für die Bewertung des Gebäudes.
  • Der Energieausweis für Nichtwohngebäude wird für gewerbliche oder öffentlich genutzte Gebäude ausgestellt.

Welcher Ausweis verwendet werden muss, richtet sich nach der Größe, dem Baujahr und der energetischen Qualität des Gebäudes. Der einfach zu erstellende verbrauchsorientierte Energieausweis auf Grundlage des tatsächlichen Energiebedarfs gilt für Wohngebäude mit

  • bis zu vier Wohnungen mit Bauantrag vor dem 1. November 1977, wenn die Modernisierung entsprechend der Wärmeschutzverordnung von 1977 erfolgt ist
  • bis zu vier Wohnungen mit Bauantrag nach dem 1. November 1977
  • mit mehr als vier Wohnungen.

Der aufwändigere bedarfsorientierte Energieausweis auf Grundlage des berechneten Energiebedarfs gilt für

  • Wohngebäude mit beliebiger Anzahl von Wohnungen und beliebigen Alters.
  • Wohn-Neubauten.

Als rechtliche Grundlage für Energieausweise gilt die Energieeinsparverordnung (EnEV) 2014. Darin werden in Deutschland die Ausstellung, Verwendung, Grundsätze und Grundlagen der Energieausweise geregelt.

Laut §16 EnEV hat der Bauherr, sofern er Eigentümer ist, sicherzustellen, dass ihm ein Energieausweis des Gebäudes vorgelegt wird. Sollte der Bauherr nicht der Eigentümer des Gebäudes sein, so hat der Bauherr dem Eigentümer den Energieausweis auszuhändigen.

Verkäufer und Vermieter müssen seit dem 1. Mai 2014 dem potenziellen Käufer bzw. Mieter spätestens bei der Besichtigung einen Energieausweis oder eine Kopie unaufgefordert vorlegen. Nach Vertragsabschluss muss der Ausweis unverzüglich dem Käufer bzw. Mieter zumindest als Kopie übergeben werden.

Wird vor dem Verkauf eine Immobilienanzeige in kommerziellen Medien aufgegeben und liegt zu diesem Zeitpunkt ein Energieausweis vor, so müssen die wichtigsten energetischen Kennwerte aus dem Energieausweis bereits in der Immobilienanzeige genannt werden. Hierunter fallen z.B. die Art des Energieausweises, Energiebedarfsausweis oder Energieverbrauchsausweis, den im Energieausweis genannten Wert des Endenergiebedarfs oder Endenergieverbrauchs für das Gebäude, die im Energieausweis genannten wesentlichen Energieträger für die Heizung des Gebäudes, das Baujahr des Wohngebäudes und die Energieeffizienzklasse.

Laut EnEV handelt u.a. ordnungswidrig, wer einen Energieausweis nicht, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig zugänglich macht.

Findet kein Nutzerwechsel statt, besteht in der Regel keine gesetzliche Verpflichtung zur Ausstellung von Energieausweisen. Für Gebäude unter Denkmalschutz ist ebenfalls kein Energieausweis erforderlich.

Die Kosten richten sich nach der Art des Energieausweises. Verbrauchsorientierte Energieausweise sind preisgünstig, bedarfsorientierte Energieausweise sind aufwändiger zu erstellen und daher teurer. Energiedienst bietet den verbrauchsorientierten Energieausweis an. Die genauen Preise, sind auf unserer Internetseite www.naturenergie.de/energieausweis zu finden.

Alle Aussteller müssen eine "baunahe" Ausbildung absolviert haben. Dies ist z. B. bei Hochschulabsolventen der Fachrichtungen Architektur, Bauingenieurwesen, Maschinenbau oder Elektrotechnik der Fall, aber auch Handwerker oder Techniker mit einer einschlägiger Qualifikation im Bereich Bau, Installation, Schornsteinfegerwesen oder Technische Gebäudeausrüstung. Zusätzlich benötigen Aussteller z. B. eine einschlägige Berufserfahrung oder müssen eine Fortbildung absolvieren. Details sind im §21 der EnEV geregelt. Die Qualifikation an den Aussteller ist für Verbrauchs- und Bedarfsausweise gleich.

Energieausweise sind 10 Jahre ab Ausstellungsdatum gültig. Bei größeren Um- oder Anbauten ist ein neuer Energieausweis auszustellen.

Energieausweise werden in der Regel für das gesamte Gebäude und nicht für einzelne Gebäudeteile oder Wohnungen erstellt. Ausnahmen gibt es nur für Wohngebäude, bei denen ein nicht unerheblicher Teil nicht für Wohnzwecke oder wohnähnliche Zwecke genutzt wird. In diesen Fällen ist je ein Energieausweis für den Wohngebäudeteil und für den Nichtwohngebäudeteil zu erstellen.

Der Energieausweis soll zeigen, wie gut die wärmedämmenden Eigenschaften der Außenhülle und die Qualität der Heizungsanlage sind. Diese beziehen sich immer auf das gesamte Gebäude.

Innerhalb eines Gebäudes macht eine Unterscheidung von Wohnungen keinen Sinn. Zwischen einzelnen Wohnungen befinden sich in der Regel keine nennenswerten Wärmewiderstände, so dass sich die Wärme im Gebäude verteilt. Mieter, die oberhalb oder neben einer "gut beheizten" Wohnung wohnen, kennen die Situation: Sie selbst müssen ihre Heizungen meist kaum aufdrehen und haben es dennoch angenehm warm.

Dachwohnungen brauchen in der Regel mehr Heizenergie als mittig gelegene Wohnungen. Würden die schlechter gelegenen Wohnungen nicht beheizt werden, müssten auch die Mieter in den zentral gelegenen Wohnungen mehr heizen. Alle Mieter profitieren also davon, dass auch die im Dach und am Rand des Hauses gelegenen Wohnungen beheizt werden. Diese Beispiele zeigen, dass also nur das gesamte Gebäude energetisch beurteilt werden kann.

Sie erhalten Ihren Energieausweis sowie die Rechnung nach ca. 4 Wochen per Post.


Wir beraten Sie auch gern persönlich

07623 92-1401

Montag - Donnerstag    7:30 - 17:00 Uhr
Freitag7:30 - 13:00 Uhr

energieausweismail@energiedienstweb.de