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Optimal beleuchtet

Energiespar-, Halogenlampe oder doch LED?

Moderne energieeffiziente Leuchtmittel müssen sich in Sachen Lichtqualität nicht mehr hinter der Glühbirne verstecken. Aber welches Leuchtmittel passt zu mir? Und worauf sollte beim Kauf geachtet werden?

Energieeffiziente Halogenlampen sparen im Vergleich zur herkömmlichen Glühbirne bis zu 30 % Strom und haben eine doppelt solange Lebensdauer, ungefähr 2.000 Stunden. Sie sind stufenlos dimmbar und eignen sich für atmosphärische Beleuchtung.

Energiesparlampen sparen bis zu 80 % Energie und haben eine Lebensdauer von ca. 10.000 Betriebsstunden. Sie gibt es auch in dimmbaren Ausführungen und mit Schnell-Start-Funktion. Herkömmlichen Energiesparlampen benötigen aber immer noch einige Zeit bis sie ihre volle Helligkeit erreichen. Energiesparlampen müssen fachgerecht entsorgt werden.

LEDs (Light Emitting Diodes) benötigen bis zu 90 % weniger Strom im Vergleich zur Glühbirne. Ihre Lebensdauer ist mit 25.000 Stunden besonders lange. Das entspricht ungefähr der 20fachen Lebensdauer einer Glühbirne. Ein weiterer Vorteil: LEDs erzeugen weniger Wärme.

Was bedeuten die Angaben auf den Leuchtmitteln?

  • Lumen: Wofür die Glühlampe 75 Watt brauchte, benötigt eine LED-Lampe gerade einmal zehn Watt. Entscheidend für die Wahl der richtigen Lampe ist deswegen nicht mehr die Watt-Zahl, sondern die Leuchtkraft in Lumen (lm). Zur Orientierung: Eine Glühlampe mit 60 Watt erzeugt 710 lm, bei 40 Watt sind es 415 lm und 25 Watt entsprechen 220 lm.
  • Abstrahlwinkel: Je höher der Wert, desto größere Flächen leuchten die Strahler aus. Ein kleiner Abstrahlwinkel von 30 Grad bedeutet punktuelles Licht.
  • Kelvin: Die Lichtfarbe wird in der Einheit Kelvin angegeben. Warmweiß liegt im Bereich zwischen 2.700 und 3.500 Kelvin und ähnelt dem Glühlampenlicht. Kaltweiße Strahler mit mehr als 3.500 Kelvin haben einen Blaustich und eine höhere Lichtausbeute bei gleichem Stromverbrauch.
  • Energielabel: LED-Lampen fallen nach der neuen EU-Regelung nicht mehr wie bisher in die Klasse A. Seit 1. September wird zwischen der Klasse A+ und A++ unterschieden.Testen Sie vorab welche LED die richtige für Sie ist, ganz einfach und kostenlos mit unserem LED-Lampenkoffer.
  • Tauschen Sie alte Glühbirnen gegen energiesparende LEDs aus.
  • Schalten sie in Räumen, in denen Sie sich nicht aufhalten das Licht aus.
  • Achten Sie auch beim Kauf von saisonbedingten Leuchtmitteln wie Garten- oder Weihnachtsbeleuchtung auf die passende Lampenart.

Sparen mit Genuss

Wer gerne kocht und backt, legt meist Wert auf gesunde Zutaten. Aber auch beim Energieverbrauch kann der Hobbykoch glänzen.

  • Informieren Sie sich vor dem Kauf ausführlich über die Energieeffizienzklasse, die von A-G reicht. A steht für einen geringen, G für einen hohen Verbrauch.
  • Wenn Sie die Wahl zwischen einem Strom- und einem Gasherd bzw. Ofen haben, dann entscheiden Sie sich am besten für Gas. Hier werden bis zu 50 % weniger Energie benötigt.
  • Beachten Sie beim Elektroherd, dass gusseiserne Platten die Nachwärme zwar länger speichern, Glaskeramik aber wesentlich effizienter ist. Induktionskochfelder sind am Sparsamsten, erfordern aber oftmals die Anschaffung von speziell geeignetem Kochgeschirr. Auch warnen Experten beim Induktionsherd vor Elektrosmog.
  • Wählen Sie für langkochende Gerichte wie z.B. Kartoffeln einen Schnellkochtopf und sparen Sie damit bis zu 50 % Zeit und bis zu 30 % Strom.
  • Nutzen Sie auch Kleingeräte wie Wasser- oder Eierkocher. Diese helfen beim Sparen und erleichtern den Alltag.
  • Der Durchmesser des Topfes sollte zur Größe der Kochstelle passen. Bei zu kleinen Kochtöpfen geht unnötig Wärme und Energie verloren. Ist der Topf größer, so dauert das Kochen entsprechend länger.
  • Verzichten Sie auf das Vorheizen des Backofens und sparen Sie damit bis zu 20 % Strom. Bei den meisten Gebäcken ist das problemlos möglich.
  • Öffnen Sie während dem Backen die Ofentür nicht und verhindern Sie so einen Energieverlust von 20 %.
  • Zwischen 20-30 % Energie verbrauchen Sie mit einem Umluftofen weniger im Vergleich zur Ober- und Unterhitze.
  • Nutzen Sie sowohl bei Herdplatten, als auch beim Ofen die Nachwärme.

Coole Aussichten

Kühlgeräte kennen keinen Feierabend: Sie arbeiten rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr. Wer schon bei der Anschaffung auf den Energieverbrauch achtet, spart jede Minute Geld.

  • Kaufen Sie das Gerät entsprechend Ihres persönlichen Verbrauchs. Je größer der Kühl- und Gefrierschrank, umso höher ist auch der Energieverbrauch.
  • Gefriergeräte mit verstärkter Wärmedämmung müssen wesentlich seltener kühlen und verbrauchen dadurch weniger Strom.
  • Ein Kühlschrank mit Vier-Sterne-Gefrierfach lohnt sich für Personen ohne zusätzliches Gefriergerät. Da ein solcher Kühlschrank, selbst bei Energieeffizienzklasse A, bis zu 50 % mehr Strom verbraucht sollte ansonsten darauf verzichtet werden. Erkundigen Sie sich, ob sich die beiden Fächer getrennt voneinander öffnen und abtauen lassen.
  • Stellen Sie Ihr Kühl- oder Gefriergerät möglichst nicht direkt neben Herd, Backofen oder Heizkörper sondern an einen kühlen Platz.
  • Lagern Sie Lebensmittel nur verpackt und abgekühlt. Sonst muss das Gerät eine Sonderschicht fahren.
  • Zu Häufiges und zu langes Öffnen der Türe benötigt viel Energie. Behalten Sie also immer den Überblick wo sie was im Kühl- oder Gefrierschrank lagern und überlegen Sie sich vor dem Öffnen der Türe was Sie hineinlegen oder herausnehmen möchten.
  • Eine Kühltemperatur von 8°C sowie eine Gefriertemperatur von -18°C reichen aus. Überprüfen Sie die Temperatur regelmäßig mit einem Thermometer.
  • Auf die richtige Pflege kommt es an: halten Sie die Lüftungsgitter stets frei und sauber, tauschen Sie beschädigte Dichtungen sofort aus und tauen Sie Ihr Gerät regelmäßig ab, spätestens wenn die Dicke der Eisschicht mehr als einen Zentimeter beträgt. Denn vereiste Geräte brauche mehr Strom. Moderne NonFrost-Geräte bleiben von selbst Eisfrei.

Mit allen Wassern gewaschen

Waschmaschinen der neuen Generation benötigen mit rund 50 Liter Wasser pro Wäscheladung heute nur noch ein drittel der Menge wie vor 25 Jahren.

  • Achten Sie beim Kauf einer Waschmaschine auf einen niedrigen Wasserverbrauch: Verbraucht eine Waschmaschine weniger Wasser, so sinkt auch der Stromverbrauch den sie benötigt, um dieses Aufzuheizen.
  • Auch die Energieeffizienzklasse sollte beim Kauf beachtet werden. Sie ist eine Kennzeichnung des Energieverbrauchs in Abwandlung an das englische und amerikanische Schulnotensystem und reicht von A+++ bis G wobei A+++ am energieeffizientesten ist, also am wenigsten Energie verbraucht.
  • Viele Waschmaschinen haben Spezialprogramme für die jeweiligen Textilien, aber auch Öko-Programme helfen beim Sparen.
  • Wäschetrockner mit Feuchteregelung passen die Trockenzeit an den Feuchtegrad und die Wäschemenge an.
  • Moderne Waschmittel reinigen schon bei niedrigen Temperaturen, auch Kochwäsche wird bereits bei 60°C sauber.
  • Wer eine Solaranlage auf dem Dach hat spart Geld, indem er einen Warmwasseranschluss an der Waschmaschine mittels Vorschaltgerät anbringt.
  • Vorwäsche ist nur bei extrem stark verschmutzten Textilien notwendig.
  • Verwenden Sie bei kleineren Mengen das Sparprogramm oder waschen Sie erst, wenn die Maschine auch wirklich voll ist.
  • Verzichten Sie im Sommer auf einen Wäschetrockner und stellen Sie Ihre Wäsche auf dem altbewährten Wäscheständer ins Freie.
  • Extratrocken beim Trockner muss nicht sein. Ihre Kleidung knittert weniger, wenn sie nicht ganz so warm getrocknet wird.

Eine saubere Sache

Wussten Sie, dass moderne Geschirrspülmaschinen sparsamer mit Umweltressourcen umgehen als eine Spülung von Hand?

  • Standard-Geräte mit 60 Zentimeter Breite (12-15 Maßgedecke) benötigen im Verhältnis weniger Strom und Wasser als die mit 45 Zentimeter schmaleren Geräte für 6-10 Maßgedecke.
  • Auch hier sollten Sie auf das Energielabel mit den Energieeffizienzklassen A-G achten. Dieser bewertet die Reinigungs- und Trockenwirkung. Geräuschemissionen werden zum Teil auch angegeben.
  • Eine flexible Korbgestaltung ermöglicht es durch herausnehmbare, verstellbare oder klappbare Körbe und Einteilungen auch größeres Geschirr wie Pastateller oder Sektgläser platzsparend unter zu bringen.
  • Eine Wasserstoppfunktion bewahrt Sie vor unschönen Wasserschäden durch eine defekte Maschine. Hier variieren die Herstellerbezeichnungen zwischen Aqua-stop-System, Aqua-Controlsystem oder Waterproof-System. Fragen Sie den Verkäufer gezielt nach dieser Funktion, da in der Regel nur Markengeräte den Schutz gewährleisten.
  • Sie besitzen bereits eine Wärmepumpe oder Solaranlage? Dann fragen Sie beim Kauf nach einem Warmwasseranschluss für Ihre neue Geschirrspülmaschine.

Eine saubere Sache

Wussten Sie, dass moderne Geschirrspülmaschinen sparsamer mit Umweltressourcen umgehen als eine Spülung von Hand?

  • Stellen Sie Ihr Geschirr ohne es vor zu spülen direkt in die Maschine. Grobe Speisereste zu entfernen reicht vollkommen aus. So sparen Sie Energie und Wasser.
  • Schalten Sie das Gerät erst ein, wenn es voll beladen ist.
  • Nutzen Sie nur bei sehr stark verschmutztem Geschirr das Intensivprogramm und berücksichtigen Sie Sparprogramme.
  • Dosieren Sie sparsam. Moderne Maschinen passen sich den Kombinationsreinigern an, die bereits Klarspüler und Salz enthalten und schalten automatisch die Anzeige für Mangel an Salz und Klarspüler ab. Bei sehr weichem Wasser können Sie auf Regeneriersalz ganz verzichten.

Einfach mal abschalten

Ob Fernseher, Radio, Laptop oder Computer. Unser Haushalt umfasst immer mehr elektrische Geräte. Sie sind zu einem festen Bestandteil unserer Informationsbeschaffung und Freizeitgestaltung geworden und kaum noch wegdenkbar. Was für die Unterhaltungselektronik gilt, ist auch im "Homeoffice" zu beachten.

  • Bis zu 80% Energie sparen Sie ein, wenn Sie sich für einen modernen LCD-Fernseher mit LED-Technik entscheiden, im Vergleich zu einem alten Röhrenfernseher. Auch Plasmafernseher benötigen wesentlich mehr Strom und strahlen viel Wärme ab. Achten Sie beim Kauf auf das Energieeffizienzlabel sowie den Verbrauch im Stand-by-Betrieb.
  • Wie bei Fernsehern gilt auch bei Computerbildschirmen: flache Bildschirme benötigen nicht nur weniger Platz sondern auch weniger Strom.
  • Laptops, Netbooks oder Tablets sind im Vergleich zu Desktop-PCs viel sparsamer.
  • Achten Sie beim Kauf von kleineren Unterhaltungsgeräten wie einer Digitalkamera darauf, dass diese statt Batterien einen Akku besitzt. Dieser ist wesentlich umweltfreundlicher, hält länger und auf Dauer gesehen auch günstiger als der Kauf neuer Batterien.
  • Stellen Sie Ihren Flachbildschirm so ein, dass er nach maximal 5 Minuten Inaktivität in den Ruhemodus schaltet. Bildschirmschoner benötigen hier unnötig Energie.
  • Benötigen Sie ein Gerät längere Zeit nicht oder widmen ihm keine Aufmerksamkeit, weil Sie mit etwas anderem beschäftigt sind, dann schalten Sie dieses am besten aus.
  • Ziehen Sie auch mal den Stecker oder nutzen Sie Steckdosenleisten mit Schalter. Denn auch im Stand-by-Modus verbrauchen Ihre Geräte Strom.