Ab 1. Juli 2015 gilt die neue Fassung des EWärmeG 2015

Es gilt für vor dem 1. Januar 2009 errichtete Gebäude, bei denen ab dem 1. Juli 2015 die Heizungsanlage ausgetauscht wird.
Zukünftig müssen 15 % (statt wie bisher 10%) der Wärme durch erneuerbare Energien gedeckt oder Ersatzmaßnahmen nachgewiesen werden.
Für erdgasbetriebene Heizungsanlagen mit bis zu 50 kW Leistung kann die Verwendung von 10 % Biogas in Wohngebäuden als Erfüllungsoption mit zwei Dritteln angerechnet werden.

Das letzte Drittel kann z. B. durch den Sanierungsfahrplan erreicht werden, den Sie bei Energiedienst beauftragen können und der von einem Sachverständigen erstellt wird. Das Ziel des Sanierungsfahrplans ist, den Gebäudeeigentümern individuell aufzuzeigen, in welcher sinnvollen Reihenfolge und Kombination und mit welchen Kosten sie ihr Gebäude auf ein gutes energetisches Niveau bringen können.

Das Gesetz ist jedoch offen ausgestaltet, d. h. Sie können aus einer Vielzahl an Technologien zur Nutzung erneuerbarer Wärme wählen oder sich für Ersatzmaßnahmen entscheiden. Diese können nahezu beliebig miteinander kombiniert werden. Die Maßnahmen werden entsprechend ihrem Anteil am Wärmeenergiebedarf oder ihrem Erfüllungsgrad angerechnet.

Wünschen Sie einen Sanierungsfahrplan?

Bei Interesse können Sie sich bei der Energieagentur in Ihrem Landkreis erkundigen oder wenden Sie sich an einen zertifizierten Energieberater.


Merkblatt des Umweltministeriums

Dieses Merkblatt gibt einen Überblick über Pflichten
des Gebäudeeigentümers ab 1. Juli 2015

                        

Ansprechpartner

Thomas Zirowsky

thomas.zirowsky@energiedienst.de

07623 92-513431