Direktvermarktung über das Marktprämienmodell

Wir verkaufen Ihren erzeugten Grünstrom über das Marktprämienmodell an der Strombörse. Die EEG-Einspeisevergütung entfällt. Die Differenz zwischen Börsenerlös und der fixen EEG-Einspeisevergütung wird über die Marktprämie vom Netzbetreiber ausgeglichen. Ein Wechsel von der fixen Einspeisevergütung in die Direktvermarktung nach dem Marktprämienmodell ist jederzeit möglich.

Zusätzliche Gewinne durch Flexibilisierung bei Biogasanlagen

Momentan bereiten die Betreiber von Biogasanlagen bereits den nächsten Schritt vor: Sie möchten ihre Anlagen flexibilisieren. Das ist entscheidend, um in Zukunft bestehen zu können. Voraussetzung für den Bezug der Flexibilitätsprämie ist eine Erhöhung der installierten Leistung. Die Förderung ist dabei auf 50 Prozent der neu installierten Leistung begrenzt. Diese "doppelte Überbauung" gilt als Flexibilisierungsmaßnahme, mit deren Hilfe durch die vorhandene Überkapazität auf den schwankenden Strombedarf reagiert werden kann. Zusätzlich zur Prämie verspricht die nach der Flexibilisierung mögliche bedarfsorientierte Einspeisung zusätzliche Gewinne.

Seit dem 1. Januar 2017 müssen Betreiber von neu ans Netz gehenden Anlagen, mit einer elektrischen Leistung von 100 kW und mehr, ihren Strom an der Börse vermarkten.

Was bedeutet Direktvermarktung nach Marktprämienmodell?

Mehr Wettbewerb - Der Netzbetreiber zahlt dem Anlagenbetreiber die Marktprämie für die eingespeiste, sowie den staatlichen Förderzuschlag. Diese berechnet sich aus der Differenz zwischen dem gesetzlich regulierten anzulegendem Wert pro Erzeugungsart und einem monatlichen Durchschnittspreis für Strom an der Börse. Den Monatsmarktwert bezahlt der Direktvermarkter aus.

  • Ausstattung der Anlage mit Fernwirktechnik.
  • Anlage muss jederzeit vom Direktvermarkter geregelt werden können.
  • Minutenwerte müssen jederzeit abrufbar sein.
  • Vermarktungspaket für Anlagen ab 100 kW
  • Vermarktung und Abrechnung des Grünstroms
  • Meldemanagement für alle Prozesse rund um die Direktvermarktung
  • Unterstützung bei der Umsetzung der gesetzlichen Anforderungen der EEG-Direktvermarktung
  • Übernahme des Aufwands für Einspeiseprognosen, Marktzugang, Bilanzkreismanagement und Rechnungsstellung
  • Keine Risiken - Prognosefehler und Abweichungen vom Einspeiseprofil
  • Wirtschaftlicher Vorteil gegenüber fixer Einspeisevergütung

Zum 1. Oktober 2021 sind alle konventionellen Anlagen und Anlagen der Erneuerbaren Energien ab 100 kWp installierter Leistung verpflichtet, am sogenannten Redispatch teilzunehmen.

Das bedeutet für Anlagenbetreiber, dass im Falle von Netzengpässen die geplante Stromproduktion angepasst werden muss. Für diesen Fall erhält der Anlagenbetreiber jedoch eine Vergütung für die nicht erzeugten Energiemengen (sogenannte Ausfallarbeit).

Das Redispatch 2.0 bringt zahlreiche Neuerungen und Datenlieferverpflichtungen für alle Marktakteure mit sich, insbesondere auch für Anlagenbetreiber.

Wir unterstützen Sie: Als zuverlässiger Partner in der Direktvermarktung bieten wir Ihnen an, die mit dem Redispatch 2.0 verbundenen Pflichten kostenlos für Sie zu übernehmen.

Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Redispatch 2.0 haben wir für Sie zusammengefasst. 

Fragen & Antworten

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