Sommer-Check für Solaranlagen

Beschädigte Photovoltaik-Zellen fallen nicht immer sofort auf. Wer seine Erträge dauerhaft sichern und Ausfälle verhindern möchte, sollte seine Solaranlage regelmäßig überprüfen. Thermografie-Aufnahmen decken unsichtbare Defekte auf, indem sie die Oberflächentemperatur visualisieren, denn fehlerhafte Solarzellen überhitzen meist. Eine kaputte Fläche von nur einem Prozent kann die Anlagenleistung um bis zu sieben Prozent mindern.

 

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Die häufigsten Fragen & Antworten zur Photovoltaik-Thermografie

Thermografie-Aufnahmen zeigen die Oberflächentemperatur von Objekten. Bei Solaranlagen sind überhitzte Zellen ein Indiz für Defekte, die in Wärmebildern sichtbar werden.

  • Fabrikationsfehler und defekte Zellen
  • Modul nicht richtig angeschlossen
  • Verdrahtungsfehler
  • Schadhafte Steckverbindungen
  • Interner Kurzschluss
  • defekte Bypassdioden
  • Abschattungen durch Dreck

Fehlerhafte Photovoltaik-Zellen mindern die Leistung nicht immer sofort. Mithilfe der Thermografie lassen sie sich jedoch identifizieren, sodass zukünftig Ausfälle verhindert werden können. So sichern Betreiber den vollen Energieertrag. Denn eine defekte Fläche von nur einem Prozent kann die Leistung um bis zu sieben Prozent mindern. Auch wer einen solchen Leistungsabfall bemerkt, kennt noch nicht die genaue Ursache. Mit Wärmebildern lässt sich die fehlerhafte Stelle exakt lokalisieren.

Wer eine Photovoltaikanlage in Betrieb nimmt, sollte sicherstellen, dass sie fachgerecht installiert wurde. Auch vor Ablauf der Gewährleistung empfiehlt sich ein Check, um eventuelle Ansprüche rechtzeitig zu dokumentieren. Schäden können auch durch schwere Unwetter verursacht werden. Nicht immer fallen sie sofort ins Auge. Wärmebilder zeigen die unsichtbaren Defekte. Die Gefahr eines Brandes kann so ebenfalls gebannt werden. Im Extremfall erhitzt sich eine defekte Zelle auf mehr als 100 Grad Celsius.

Dann sollten Sie Ihre Anlage überprüfen lassen:

  • Bei der Installation, um mögliche Defekte und Montagefehler zu verhindern.

  • Regelmäßig, um höchstmögliche Erträge zu erzielen

  • Vor Ablauf der Garantie, um sie bei möglichen Schäden in Anspruch zu nehmen

Nein. Die Wärmebilder lassen sich tagsüber während des normalen Betriebs erstellen. Es geht also keine Energie verloren.

Für Dachanlagen bis zehn Kilowatt-Peak (kWp) fallen 365 Euro an. Darüber hinausgehende Leistungen kosten zwischen 16 und 34 Euro je kWp. Die Dachkante darf bis zu sieben Meter über dem Boden liegen. Bei Freifeld-anlagen kostet die Thermografie zwischen vier und elf Euro je kWp. Energiedienst-Kunden profitieren von zehn Prozent Rabatt.

Photovoltaik-Anlagen auf dem Dach

 

bis 10 kWp  365 € pauschal
ab 10 kWp34 € / kWp
ab 20 kWp25 € / kWp
ab 30 kWp20 € / kWp
ab 50 kWp16 € / kWp

Alle Preise sind brutto inkl. MwSt.

Photovoltaik-Anlagen im Freien

 

ab   100 kWp  11 € / kWp
ab   250 kWp  8 € / kWp
ab   500 kWp  5 € / kWp
ab 1000 kWp  4 € / kWp

   Kunden von Energiedienst erhalten 10 % Rabatt

 

  • Mindestens sechs Infrarotaufnahmen pro Anlage
  • Auswertungsbericht mit Hinweisen auf mögliche Anlagenfehler
  • Erläuterung zu Ihren Infrarotbildern und Lösungsansätze zur Behebung von Defekten
  • Alle Infrarot- und zugehörige Tageslichtbilder auf CD

Ihre Frage ist nicht dabei? Dann stellen Sie Ihre Frage gerne an unseren Experten für Photovoltaik-Thermografie:

Ansprechpartner

Marcel Schmidt

Thermografie@energiedienst.de

07623 92 3361