Die aktuelle Lage auf dem Energiemarkt

In den letzten Monaten sind die Strom- und Gaspreise für die Menschen in Deutschland stark gestiegen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz hat nun auch die zweite Stufe des Notfallplans Gas, die sogenannte Alarmstufe, ausgerufen. Viele Verbraucherinnen und Verbraucher sind daher verunsichert. Informationen darüber, wie es zu so einer extremen Situation auf dem Energiemarkt kommen konnte und was das für die nahe Zukunft bedeutet, findest du unten.

Hintergründe und Auswirkungen

Hintergründe zu Turbulenzen am Markt

In den letzten Monaten haben sich die Preise für Strom und Gas am Markt deutlich erhöht. Mehrere Faktoren spielen dabei eine Rolle:

  • Unerwartet hohe Energie-Nachfrage nach dem Corona-Lockdown

  • Mögliche Engpässe bei Gaslieferungen aus Russland

  • Höhere CO2-Abgaben für Kohle- und Gaskraftwerksbetreiber

  • Ausfall zahlreicher Kernkraftwerke in Frankreich

  • Wenig Wind im vergangenen Jahr

Daniel Schölderle spricht im Video darüber, was die besondere Situation für Energiedienst bedeutet und was das Unternehmen tut, um seine Kundinnen und Kunden vor Preissteigerungen zu schützen.

Auswirkungen auf Gasversorgung

Russland liefert mehr als 50 % des „deutschen“ Erdgases. In Süddeutschland stammt das verwendete Erdgas sogar fast vollständig aus Russland. Laut Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) besteht seit dem 14. Juni 2022 eine Kürzung der Gaslieferungen aus Russland. Aus disem Grund und wegen dem weiterhin hohen Preiseniveau am Gasmarkt hat das BMWK nun nach Abstimmung innerhalb der Bundesregierung die zweite Stufe des Notfallplans Gas, die sogenannte Alarmstufe, ausgerufen. Zwar sind die Gasspeicher aktuell ausreichend gefüllt, doch sollten die russischen Gaslieferungen weiterhin auf dem niedrigen Niveau bleiben, müssen zusätzliche Maßnahmen ergriffen werden. Die Lage auf dem Gasmarkt bleibt somit weiterhin angespannt, doch aktuell ist die Versorgungssicherheit gewährleistet.

Auswirkungen auf Strompreis

Wir von NaturEnergie verzichten auf Spekulationen an den Strombörsen. Wir haben eine treue Kundenbasis und eigene Wasserkraftwerke, die zuverlässig NaturEnergie-Ökostrom produzieren. Auf dieser Basis können wir langfristig und stabil planen. Insbesondere durch das hohe Vertrauen unserer Kundinnen und Kunden konnten wir den Strom bei unseren eigenen Wasserkraftwerken früh reservieren und einplanen. Nun geben wir dieses Vertrauen zurück: Wir haben 2020 und 2021 die Strompreise für unsere Bestandskundinnen und -kunden nicht erhöht. Dies tun wir garantiert auch 2022 nicht. Außerdem geben wir den Wegfall der der EEG-Umlage zu 100 % an unsere Kundinnen und Kunden weiter. Für Neukundinnen und Neukunden können wir aktuell nicht die gewohnte Angebotsvielfalt anbieten. Wir arbeiten mit Hochdruck daran, dass wir dir bald wieder das gesamte Angebot anbieten können.

 

 

Turbulenzen am Energiemarkt kurz erklärt

Warum auf dem Energiemarkt im vergangenen Jahr die Preise für Strom und Gas so stark gestiegen sind, erklärt Daniel Schölderle, Bereichsleiter Vertrieb + Energiewirtschaft bei Energiedienst. Im Video spricht er darüber, was die besondere Situation für Energiedienst bedeutet und was das Unternehmen tut, um seine Kunden vor Preissteigerungen zu schützen.

Ausbau Erneuerbarer Energien. Jetzt. Nicht morgen.

Die aktuelle Situation verdeutlicht umso mehr, wie wichtig der rasche Ausbau Erneuerbarer Energien und eine Unabhängigkeit zu fossilen Energieträgern ist. Regenerative Energien sind der Ausweg aus der aktuellen Energiekrise. Mit unserem NaturEnergie Ökostrom aus den Wasserkraftwerken der Energiedienst-Gruppe helfen wir seit jeher, CO2-Emissionen zu reduzieren und Ressourcen zu schonen. Intelligent vernetze Energielösungen in den Bereichen Wärme, Wohnen, Photovoltaik und Mobilität gewinnen für NaturEnergie zunehmend an Gewichtung.