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"Saftig, süß und sagenhaft gut: Ich liebe Früchte. Egal, ob auf dem Kuchen, flüssig im Glas oder als Sorbet in der Waffel. Aus regionalem Obst lassen sich zahlreiche Leckereien zaubern."


Bolleschlotze - Eis. Echt. Lecker

Am 21. Juni ist Sommeranfang. Grund genug mit Eis in die wärmsten Tage des Jahres zu starten. Caroline Dietsche ist Bolleschlotzer!

In Ihrer Produktion verwandelt die gelernte Köchin Milch, Obst und Nüsse in frostige Köstlichkeiten.
Wichtig sind ihr vor allem regionale Zutaten. Frische Weidemilch von der Landwirtschaftsgemeinschaft Luzernenhof und süße, sonnengreifte Früchte aus Baden. Mandeln, Vanille und Kakaobohnen wachsen nicht in Deutschland, daher bezieht Caroline Dietsche ihre Zutaten von dort, wo diese heimisch sind und beste Bedingungen zum Wachsen und reifen finden.

Jeden Tag tüftelt Caroline Dietsche an neuen unverfälschten Geschmacksrichtungen. „Je weniger Zutaten ins Eis kommen, desto ehrlicher und überzeugender muss jede einzelne Zutat sein". Ob Zitrone/Holunderblüte, Schokoladen Sorbet oder feine Vanille Caroline Dietsche hat für jeden die passende Geschmacksrichtung. Überzeugen Sie sich selbst.

Bolleschlotzer

Handwerklich und mit viel Herz und Köpfchen

Nach langem Suchen und diversen Design Vorschlägen brachte Carolines Schwager den Vorschlag "Bolleschlotzer". Als besonderes Merkmal, der Bollenhut in bunten Farben.

Schokoladeneis! Nach langer Tüftelei, ob mit Ei oder doch ohne? Welche Schokolade passt am besten, ist nachhaltig angebaut und schmeckt gut?

Ob Birne Weißburgunder, Boar Gin Himbeere, Blutorange oder doch Haselnuss Piemont? Bei Bolleschlotzer ist für jeden etwas dabei.
Caroline und ihr Geschäftspartner Jörg, lassen sich gerne von der gehobenen Gastronomie inspirieren. Danach entscheiden sie, wie sie die Rezepte auf die eigenen Maßstäbe und mit regionalen Zutaten anpassen können.

Bolleschlotzer produziert und vertreibt das ganze Jahr über Eis. Einige Sorten gibt es das ganze Jahr, andere sind saisonal abhängig und wechseln. Zum Beispiel gibt es kein Erdbeereis im Winter.  

 Die Creme Sorten direkt aus der Eismaschine.

Privat kocht Caroline gerne Marmelade ein, z.B. Erdbeermarmelade oder Zwetschgenmarmelade. Auch backt sie leidenschaftlich gerne Kuchen. Ihre beiden Lieblingsrezepte: Birnen Sauerrahm und Altdeutscher Apfelkuchen.

 


Obst - Gesund und lecker

In Obst stecken viele verschiedene und für den Körper wichtige Nährstoffe. Diese gelten als besonders gesundheitsfördernd.

Dazu gehören neben Kohlenhydrate, Proteine und Fette auch Mineralstoffe, Spurenelemente und vor allem Vitamine und die sekundären Pflanzenstoffe. Krankheiten können durch das Verzehren von Obst
vorgebeugt bzw. den Heilungsprozess beschleunigen.

Unser Fazit: Ob zum Frühstück im Müsli, zu Mittag als Obstsalat oder ganz einfach zwischendurch. Ihr Körper und Ihre Gesundheit werden davon profitieren.

5 am Tag

Insgesamt sollten drei Viertel der Lebensmittel, die wir zu uns nehmen, pflanzlich sein.  
Doch wie viel ist eine Portion Obst?

Beispiele:

  • Eine Handvoll großer, ganzer Früchte wie Apfel, Pfirsich oder Birne
  • Zwei Hände voll kleiner Früchte wie Erdbeeren oder Johannisbeeren
  • 1/2 Hand voll Trockenfrüchte wie Aprikosen oder Pflaumen

Die richtige Lagerung macht's

Je länger Obst liegt, desto höher ist der Vitaminverlust. Ebenso verliert Obst schnell Feuchtigkeit. Dies wirkt sich negativ auf die Qualität des Lebensmittels aus.

Bei der Lagerung sollten Sie daher auf folgendes achten:

  • kühle Lagerungstemperatur
  • dunkel und frostsicher
  • hohe Luftfeuchtigkeit
  • Vermeidung des Reifegases Ethylen

Obstbauregion Südbaden

Das Markgräfler Land zwischen Lörrach und Freiburg ist eines der wichtigsten Obstanbaugebiete.
Mildes Klima begünstigt unter anderem den Anbau von Stein- und Kernobstsorten. Auch spät reifende Sorten finden beste Bedingungen zum Wachsen.  

Einige Obstbaubetriebe befinden sich auch in der Dinkelbergregion im Süden des Landkreises Lörrach.
In beiden Regionen bewirtschaften ungefähr 129 Erwerbsobstbaubetriebe ca. 440 ha Baumobstflächen.
Dies in Haupterwerbs- Nebenerwerbs- und Mehrspartenbetriebe (Kombination mit z.B. Weinbau, Landwirtschaft oder Tourismus).

Angebaut werden Äpfel, Birnen, Zwetschgen, Süßkirschen, Sauerkirschen, Mirabellen, Pflaumen und Pfirsiche.

Ein großer Teil der sonnengereiften Früchte wird über den Erzeugergroßmarkt Südbaden vermarktet.
Die Direktvermarktung spielt ebenso eine große Rolle. Der Obstbauer vertreibt sein Obst direkt an den Verbraucher. Neben Hofläden, Straußenwirtschaften und mobilen Verkaufsständen ist der Wochenmarkt einer der wichtigsten Verkaufswege der Obstbauern.

Die Streuobstwiese

Streuobstwiesen sind vom Menschen geschaffene Kulturlandschaften. Hochstämmige Bäume, die verstreut in der Landschaft stehen.

Vor 50 Jahren bildete der Streuobstbau eine wichtige Rolle in den meisten Städten und Gemeinden in Südbaden. Heute sind die Streuobstwiesenbestände durch Bebauung und mangelnder Pflege um 50-80% zurückgegangen.

Flächendeckende Streuobstwiesen gibt es zum Beispiel im Kandertal, im Wiesental und auf dem Dinkelberg. Neben Apfelbäumen findet man auch Birnen, Süßkirschen und Zwetschgen.


Obstgeschichten - Von Streuobstwiesen und Monokulturen

50-80% Streuobstwiesen Rückgang - fast unbemerkt verschwinden die Flächen aus unserer Umgebung. Somit haben Streuobstwiesen in Deutschland kaum noch Bedeutung und gelten daher als stark gefährdet. Ob Streuobstwiesen eine Zukunft haben, hängt maßgeblich davon ab, ob genug Menschen dazu bereit sind, Zeit und Energie in die Pflege zu investieren. Wir zeigen Ihnen die positiven Merkmale und geben Ihnen einen Vergleich zu gewöhnlichen Obstplantagen.

Streuobstwiese

Pro:

  • Hochstämmige Obstbäume bieten einen
    wichtigen Lebensraum für viele Tiere
  • Fläche kann nebenher als Wiese und Weide
    für Tiere genutzt werden
  • Kommen ohne synthetische Pestizide und
    Dünger aus
  • Bäume können bis zu 60 Jahre und mehr werden

 

Kontra:

  • Liefern jährlich schwankende Erträge
  • Relativ zeitaufwendig abzuernten
  • Unterschiedliche Größen und Formen, kein makelloses Obst

Obstplantagen

Pro:

  • Hohe Erträge auf kleiner Fläche
  • Leichte, maschinengerechte Bewirtschaftung
  • gleichförmiges Obst, optisch makellos

 

Kontra:

  • Niedrige Baumstämme bieten nur wenigen Tieren einen geeigneten Lebensraum
  • Obstplantagen sind meist Monokulturen (Anbau der gleichen Pflanzenart auf einer Bodenfläche)
  • Neubepflanzung nach 10-15 Jahren
  • Regelmäßiger Dünger- und Pestizideinsatz
  • Häufige Dünge- und Spritzmittelbehandlung belasten Grundwasser und Boden

Obst verarbeiten

Obst aus dem eigenen Garten und an der Sonne gereift, superlecker und vitaminreich. Bei einem ertragreichen Erntejahr wie 2018 stehen Gärtner dann vor einem riesigen Berg Früchte, die es zu verarbeiten gilt. Unsere Tipps verraten Ihnen aber, wie Sie das Obst konservieren und so ganzjährig darüber verfügen können.

Backrezepte von Caroline Dietsche

Caroline Dietsche hat uns ihre beiden liebsten Obstkuchenrezepte zur Verfügung gestellt.
Einen Altdeutschen Apfelkuchen und eine Birnen-Vanille Torte. Testen Sie die Rezepte und geben Sie uns Ihr Feedback.

Altdeutscher Apfelkuchen

Für eine Springform (30cm)

Für den Rührteig:

  • 200 g Butter
  • 180 g Rohrzucker
  • 200 g Dinkelmehl
  • 750 g Boskop
  •     3   Eier

Für die Streusel:

  • 60 g Dinkelmehl
  • 30 g Rohrzucker
  • 30 g Butter

Zubereitung:

Äpfel schälen, entkernen und in kleine Stückchen schneiden, mit dem Saft einer halben Zitrone beträufeln und einer Prise Zimt bestreuen.

Für die Streusel die Zutaten mit den Händen verkneten und am Ende zwischen den Handflächen zu lockeren Streuseln zerreiben und kaltstellen.

Die Springform mit Butter ausfetten und mit Mehl bestäuben.

Zubereitung:
Alle Zutaten sollten Zimmertemperatur haben. Die weiche Butter mit dem Handrührgerät schaumig schlagen, dann die Hälfte des Zuckers zugeben und weiter schlagen. Die Eier trennen, das Eiweiß in eine große Rührschüssel geben, das Eigelb direkt in die schaumige Butter geben und weiter schlagen.
Das Eiweiß mit dem übrigen Zucker zu Schnee schlagen. Den Eischnee und das Mehl abwechselnd unter die Butter-Ei-Mischung heben. Den Teil in die vorbereitete Form füllen. Apfelstücke darauf geben, leicht eindrücken und die Streusel darüber streuen.

Backzeit: 40 Minuten bei 180 Grad

Birnen-Vanille Torte

Für eine Springform (26 cm)

  • 450 g Mürbteig 
  • Biskuitboden (26 cm) 2 cm hoch, abgekühlt

Für den Belag:

  • 375 ml Milch
  • 375 ml Sahne
  • 120 g   Rohrzucker
  • 120 g   Butter
  • 50   g   Bio-Vanillecremepulver
  • 1          Prise Salz
  • 4          Eier
  • 3          Birnen (600g) 
  • 70   g   Aprikosenmarmelade
  •             Mark einer Vanilleschote
  •             Geröstete Mandelblättchen zum Garnieren

Zubereitung:

Die Springform mit Butter ausfetten und mit Mehl bestäuben. Den Mürbteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 3 mm dünn ausrollen. In die Springform geben und am Rand der Form andrücken. Den Biskuitboden auf den Mürbteig legen. Den Backofen auf 180 Grad vorheizen.  
Für die Füllung Milch, Sahne, Salz und Vanillemark verrühren. Die Hälfte davon beiseitestellen. Die andere Hälfte zusammen mit der Butter und Zucker zum Kochen bringen. Vanillecremepulver und Eier in die kalte Milch-Sahne-Mischung geben und glatt rühren. Das Ganze in die kochende Milch-Sahne-Mischung einrühren, bis eine dickflüssige Creme entsteht. Vom Herd nehmen und sofort in eine kalte Schüssel umfüllen. Birnen schälen, halbieren, entkernen und auf dem Biskuitboden verteilen. Die Vanillecreme darauf geben und glatt streichen.

Backzeit: 50 Minuten

Nach dem Backen, die Torte auskühlen lassen, mit heißer Aprikosenmarmelade bestreichen und mit den gerösteten Mandeln bestreuen.

 

 



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