Basteltag im Kinderzimmer

Ich habe so viele Dinge, aber die meiste Zeit verbringe ich mit meinen drei Lieblingsspielzeugen. Kenn ihr das? Man braucht nicht so viel. Manchmal bastle ich mit meiner Mama selbst Spielsachen.

 

Lea Zimmermann ist ein Fan von nachhaltigen und selbstgemachten Spielsachen. Worauf Eltern beim Spielzeugkauf achten sollten und wie jeder selbst Spielzeug bauen kann, verraten wir euch.


Grünes Licht für Kinderspielzeug

Die meisten Kinderzimmer sind vollkommen mit Spielzeug überfüllt. Spielsachen, Puppen, Kuscheltiere stapeln sich in Regalen, Kisten oder auf dem Boden. Weichmacher und Schwermetalle in Farben: In modernem Kinderspielzeug stecken größtenteils Weichmacher und Schwermetalle, was ganz und gar nicht kindgerecht ist. Der Trend zu immer mehr Plastikspielzeug ist auch ökologisch bedenklich, denn aus dem Spielzeugberg wird schnell ein Plastikberg. 
Neben schädlichen Inhaltsstoffen ist auch die Produktion nicht nachhaltig und sogar umweltschädlich. In vielen Produktionen in Billiglohnländern gelangen Giftstoffe ins Grundwasser und verseuchen Flüsse, Seen und vor allem das Trinkwasser. Setzen Sie auf umweltfreundliches, schadstofffreies Spielzeug. Wir zeigen, worauf geachtet werden kann.

Achtung beim Spielzeugkauf

Ob Teddybären, Puppen oder Bausteine: Mehr als drei Viertel der in Deutschland verkauften Spielzeuge werden in China und in südostasiatischen Niedriglohnländern produziert. Neben intransparenten Arbeitsbedingungen sind die Schadstoffe im Herstellungsprozess problematisch.
Bisher sind fair gehandelte Spielwaren ein Nischenprodukt. Deshalb fällt belastetes und unsicheres Kinderspielzeug immer wieder durch deutsche Qualitätstests. Darüber hinaus schaden die langen Transportwege dem Klima.

 

 

 

Spielzeug aus Holz – bevorzugt aus nachhaltiger und regionaler Forstwirtschaft, Papier oder Metall hat eine deutlich bessere Umweltbilanz als Plastikspielzeug. Sind die Spielsachen bemalt, sollte man darauf achten, dass schadstofffreie Farben und Lacke benutzt wurden.
Ein weiteres wichtiges Kriterium für die Nachhaltigkeit von Spielzeug ist seine Lebensdauer. Je länger die Lebensdauer, desto besser für die Umwelt. Muss ein nachhaltiges Spielzeug doch mal entsorgt werden, sollte es möglichst komplett dem Wiederverwertungskreislauf zugeführt werden.

 

 

Kaum vorhandene Siegel und Zertifikate für Qualitätsstandards bei Spielzeug machen es schwierig, sich bewusst für nachhaltige Artikel zu entscheiden. Nach verpflichtenden Zertifizierungen sucht man vergebens, obwohl es in anderen Branchen längst Normvorschriften gibt.
Nach welchen Gütekriterien wird nachhaltiges Spielzeug klassifiziert? Wie entscheide ich mich für das richtige Spielzeug? Wir zeigen dir die wichtigsten Siegel und Zertifikate.

 

 

CE-Kennzeichnung: Spielwaren ohne diese Kennzeichnung dürfen in Deutschland generell nicht verkauft werden. Daher ist vom Kauf von Produkten ohne diese Kennzeichnung abzuraten.

GS-Zeichen: Mit diesem Siegel wird die geprüfte Sicherheit von einer unabhängigen Stelle bestätigt. Dieser Test ist für den Hersteller freiwillig. Das Zeichen soll qualitätsbedingte Gefahren durch Schadstoffe oder Sicherheitsmängel ausschließen. Vergleichbar sind auch die Siegel des TÜV Rheinland, die sich bei der Prüfung am GS-Zeichen orientieren.

Der blaue Engel: Mit diesem Umweltsiegel können nur nachhaltige und schadstofffreie Spielzeuge aus Textilien, Holz, Kunststoff, Leder, Papier, Kautschuk und Metall ausgezeichnet werden. Diese strenge Zertifizierung wird nur dann vergeben, wenn das Spielzeug unter sozialen Arbeitsbedinungen hergestellt wird und die Umwelt nicht belastet.

„spiel gut“-Siegel: Hier stehen vor allem ökologische Kriterien im Vordergrund. Der nötige Energieaufwand und die Umweltbelastung bei der Herstellung werden betrachtet. Außerdem wird untersucht, wie langlebig und reparabel das Produkt ist. Ein weiteres Kriterium: Bietet das Spielzeug keinen pädagogischen Mehrwert, wird das Siegel nicht verliehen. Eine Schadstoffprüfung wird hingegen nicht vorgenommen.

Der beste Tipp: Verzichte auf Spielzeug aus Plastik. Kunststoffe können aus gesundheitsschädlichen Weichmachern bestehen. Ein erster Indikator kann die Verpackung sein: Nachhaltiges Spielzeug befindet sich in der Regel auch in umweltfreundlichen Verpackungsmaterialien. Achte außerdem auf das Herstellerland. Unnötige Transportwege aus dem Ausland lassen sich vermeiden, wenn man auf „Made in Germany“ zurückgreift.

 

 


Spielzeug und Frühstück mal anders

Was macht noch mehr Spaß als Musik zu hören? Musik machen! Wir zeigen, wie du ein Musikinstrument für Kinder basteln kannst, und geben den passenden Rezeptvorschlag für ein einfaches und kindgerechtes Frühstück oder einen Snack für zwischendurch. 

 

Hier spielt die Musik

Wir zeigen, wie du mit einfachen Materialien und mit wenig Aufwand Musikinstrumente selber bauen kannst.

Warmer Blume-Toast

Mit diesem Toast zauberst du deinen Kindern bereits morgens ein Lächeln ins Gesicht.


Auf die Plätze, fertig, grün!